September ist es gelungen, einen eigenen, unverkennbaren Sound zu kreieren. Das Rezept dieser Mixtur, die Freunden des Latinrock ebenso schmeckt wie Jazzfans oder Anhängern schwarzer Musik: man nehme knackige Latingrooves, ziehe einen funky Bass unter, gebe die Power des Rock hinzu und würze mit einer kräftigen Prise Jazzimprovisation. September spielt ausschließlich Eigenkompositionen, überwiegend aus der Feder des Pianisten Andreas Spätgens, geprägt von eingängigen Melodien und einer intensiven, ausgeprägten Rhythmik. Es war die Musik von Santana, Weather Report, Chick Coreas Return to Forever oder dem späten Miles Davis, die Spätgens und Saxophonist Adi Mürdter bei der Gründung Septembers im gleichnamigen Monat des Jahres 1978 inspirierte. Auch heute sind diese Einflüsse bei aller in den Jahren seither gewonnenen Eigenständigkeit deutlich heraus zu hören. Mit dem weithin bekannten Percussionisten Andreas Pastorek, Schlagzeuger Horst Künzl und Bassist Bodo Ernst wird September zu einem Quintett, das eine echte Einheit darstellt, das mit ungeheurer Energie, hoher Konzentration und blindem Verständnis spielt.
September ist schon lange im Geschäft, aber bei aller in vielen Konzerten gewachsenen Routine kommt nie Langeweile auf. Jedes Konzert ist von Spielfreude und Kommunikation untereinander und mit dem Publikum geprägt. Die vielfältigen musikalischen Betätigungen der Bandmitglieder sorgen dafür, dass sich die Gruppe stets weiter entwickelt. Dank der Kreativität der fünf Musiker kommen immer wieder neue Titel ins Programm von September.
September neue Live-CD
„Neighbourhood“ |
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Nach fast sechs Jahren veröffentlicht die Latin-Jazz-Band September im Eigenverlag mit der CD „Neighbourhood“ einen neuen Tonträger. Von Oktober 2004 bis April 2006 schnitt Toningenieur Friedreich Dessecker 4 Konzerte von September im Jazzclub Armer Konrad Weinstadt, im Session 88 in Schorndorf und im Museumskeller in Kernen mit, aus denen 9 Titel ausgewählt wurden. Auch „Neighbourhood“ stellt ausschließlich eigenes Material der Latinjazzer vor, 6 Titel aus der Feder von Keyboarder Andreas Spätgens, je eine Komposition von Bassist Bodo Ernst, der den Titeltrack beisteuerte, Tenorsaxer Bernd Baur und Andreas Pastorek, letzteres schrieb der Percussionist der Band früher zusammen mit Uwe Jesdinsky und Jürgen Koball. Mehr Info. |
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